Kreuzweg auf den Kalvarienberg
Zahlreiche Gläubige beteten mit Pfarrer Dr. Frauenlob am Karfreitag den Kreuzweg zum Kalvarienberg.
Wir wollen Ihnen zum Nachlesen noch einmal die Texte bereitstellen, welche von Regina Reinart von Miseror Aachen stammen.
Domenichino (Domenico Zampieri) - Auf dem Weg zum Kalvarienberg
I. STATION: GEBEUGT - Jesus wird zum Tod verurteilt
L1 Herr Jesus Christus, der du der Ungerechtigkeit ausgesetzt bist:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unschuldig ins Verhör genommen und angeklagt,
ungeschützt bist du der Stimme des Volkes ausgeliefert,
Unruhestifter, der aus dem Weg geräumt werden soll,
unbequem, unangepasst bist du und Bedrohung der Gesellschaft.
A Jesus, schenke uns Mut zur Mit-Leidenschaft!
L2 Die Frage nach dem „Warum?“ steht im Raum. Doch dein Blick, Jesus, entlarvt urteilende Worte. Deine Wahrheit und Gerechtigkeit treffen in diesem Augenblick auf ihre Gegner. Der Mächtigen Hass und Gier prallen an deiner dienenden Liebe ab. Dir geht es um das Leben in Fülle, doch missverstanden und nur für deine Gegner stehst du scheinbar ohnmächtig da. Immer wieder und bis heute bist du auf der Seite all derer, die sich unermüdlich für eine „Erde ohne Übel“ („terra sem males“) und das „Gute Leben für alle“ einsetzen.
L1 Bruder aller Völker und Sehnsucht der Schöpfung, wir bitten dich: Stärke uns, wenn wir auf versperrte und erstarrte Strukturen treffen, beherrscht von egoistischem Interesse und Ignoranz.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
II. Station: BEREIT – Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
L1 Herr Jesus Christus, der du die Last allen Leids und aller Schuld trägst:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unvorstellbar die Bürde auf deinen Schultern,
unerträglich der Schmerz in allen Gliedern,
unglaublich deine Hingabe und Bestimmtheit,
unerschütterlich dein „Ja“ trotz Demütigung und Unrecht.
A Jesus, schenke uns Mut zur Solidarität!
L2 Der Alltag so vieler Menschen ist qualvoll und von Menschenrechtsverletzungen aller Art gezeichnet. Zwangsräumungen führen zu Obdachlosigkeit, Vertreibungen enden in Notunterkünften und menschenunwürdigen Flüchtlingslagern. Angst und Aussichtslosigkeit prägen das Leben in Großstädten und Krisengebieten. Doch deine Entscheidung, das Kreuz zu tragen, gibt uns Kraft, diesen Bedrohungen und Herausforderungen Stand zu halten. Dir geht es um das Mit-Leiden und Mit-Gehen. Bis zum Äußersten zeigst du dich als Mensch, der Schritt für Schritt mit uns gemeinsam unterwegs ist.
L1 Du Mensch unter Menschen und Freund der Unterdrückten, wir bitten dich: Hilf uns, den Blick auf die Notleidenden zu wagen, ihre Situation ernst zu nehmen und ihnen absolute Priorität zu geben.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
III. Station: GESTÜRZT – Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
L1 Herr Jesus Christus, du, den das Unrecht niederdrückt:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unfassbar die Folter, die du erduldest,
unbegreiflich die Härte, die dir widerfährt,
unerbittlich der Weg, der vor dir liegt,
unabdingbar das Sich-Fügen in Trauer und Schmerz.
A Jesus, schenke uns Mut in aller Bedrohung!
L2 In überfüllten Gefängnissen warten Menschen oft jahrelang auf ihr Urteil. Sie ertragen Folter, während ihre Angehörigen ohnmächtig von den Misshandlungen erfahren. Nur langsam bilden sie Netzwerke, um gegen die strukturelle Gewalt anzugehen und Gerechtigkeit wiederherzustellen. Du, Jesus, lässt uns glauben, dass wir das, was wir den Geringsten der Schwestern und Brüder tun, für dich tun.
L1 Anker in der Not und Licht in der Dunkelheit, wir bitten dich: Lass uns andere aufrichten, wenn ihnen alles ausweglos erscheint, bleibe du bei uns, wenn wir selbst an unsere Grenzen stoßen und die Gewalt uns lähmt.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
IV. Station: VERBUNDEN – Jesus begegnet seiner Mutter
L1 Herr Jesus Christus, du, deiner Mutter entrissener Sohn:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unzertrennlich euer Band,
stark, sicher und auf ewig,
unauflöslich eure Liebe,
beständig, klar und gänzlich frei.
A Jesus, schenke uns Mut zum Vertrauen!
L2 Unzählige Jugendliche vieler Länder sind den Todesschwadronen im Teufelskreis der Drogen-, Waffen- und Polizeigewalt ausgesetzt. Mütter und Väter bangen um das Leben ihrer Kinder und geben ihr Möglichstes, um das Unerträgliche zu vermeiden. Doch in einer Kultur des Schweigens erfordert dieses Engagement ihre letzte Kraft.
L1 Aller Treue und Liebe Ursprung, wir bitten dich: Zeige uns Wege, die Gewaltspirale zu durchbrechen und die Kraft des Bösen mit dem Zorn der Jugend und der Zärtlichkeit einer Mutter zu vertreiben.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
V. Station: GETRAGEN – Simon von Zyrene wird gezwungen, Jesus das Kreuz zu tragen
L1 Herr Jesus Christus, du, der uns als deine Mitstreitenden braucht:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unausweichlich dieser Helfer am Wegrand,
unaufdringlich die Entlastung, behutsam, doch betroffen,
unumkehrbar diese Richtung, unerbittlich beauftragt,
unumgänglich das Auferlegte zu vollenden.
A Jesus, schenke uns Mut zum Helfen!
L2 Hilfswerke und Solidaritätsinitiativen setzen sich weltweit für mehr Gerechtigkeit ein. Trotzdem arbeiten weiterhin viele Menschen unter der Leibeigenschaft oder der Sklaverei ähnlichen Bedingungen. Vor allem viele Großkonzerne bauen auf Niedriglöhne und Gewinnmaximierung. Dadurch zerstören sie die Würde des Menschen, dessen Recht auf einen sicheren Arbeitsplatz und damit die Grundlage seiner materiellen Existenz.
L1 Diener der Nächsten und Vorbild der Solidarität,
wir bitten dich:
Lass uns wie Simon von Zyrene am eigenen Leib die Konsequenzen des Kreuzes spüren und – wenn es sein muss – energisch für andere eintreten. Hilf uns dann aufzustehen, wenn andere ungerecht behandelt werden. Lass uns ihnen gleichermaßen Sprachrohr und Stütze zur Selbsthilfe sein.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
VI. Station: MITGETEILT – Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
L1 Herr Jesus Christus, du, der dem Leiden ein Gesicht gibt:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unaufgefordert und doch gewagt, dir ein sanftes Tuch zu reichen,
wahres Bild uns mitgeteilt und eingeprägt,
unauslöschlich zugewandt, dein Antlitz der Hingabe uns geschenkt,
entstellt von Pein und von Schmerz getränkt.
A Jesus, schenke uns Mut zur uneingeschränkten Wahrheit!
L2 Tagtäglich werden wir mit Bildern des Leids bombardiert. Zeitungen, Internet, Fernseh- und Radiosendungen sind voll von Schlagzeilen des Schreckens und der Not. Medien spiegeln uns unausweichlich die Kreuzwege des Hungers, der fehlenden Gesundheitsversorgung und der Umweltzerstörung. Wo einst Quellen sprudelten, ist nun Dürre. Wo sattes Grün und Blau herrschten, ist nun alles grau.
L1 Wunderbarer und wahrer Friedensfürst, wir bitten dich: Lass den erbarmungswürdigen Blick der leidenden Völker auf verständliche Menschen treffen, die wissen, was zu tun ist. Lass uns auch den Schrei unserer Natur hören und sie konsequent und achtsam nach deinem Willen bewahren.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
VII. Station: UNTERDRÜCKT – Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
L1 Herr Jesus Christus, du, der unter dem Joch des Elends zum zweiten Mal zusammenbricht:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unmenschlich die Qual,
unermesslich die Last,
unaussprechlich die Ohnmacht,
unabänderlich der Weg.
A Jesus, schenke uns Mut zur Hoffnung!
L2 Die Unterstützung der Menschen, die alles verloren haben, ist dringend notwendig: Zu viele schon sind auf der Flucht im Meer ertrunken. Zu viele schon haben alles zurückgelassen, um neu anzufangen, und trafen doch auf Diskriminierung, Hass und Ablehnung. Auch an den Grenzen unserer Länder werden Menschen wegen ihrer Hautfarbe und Herkunft zurückgewiesen. Du, Jesus, weißt um ihre weiten Reisen der Hoffnung.
L1 Quelle der Hoffnung und inniger Wegbegleiter, wir bitten dich: Schenke uns Einsicht und Kreativität, damit wir uns menschenwürdig den Flüchtlingen aller Kontinente zuwenden und den kommenden Generationen eine Zukunft bieten, die geprägt von Offenheit, Toleranz und Aufrichtigkeit ist. Lass uns Freude haben an der Verschiedenartigkeit der Kulturen und führe uns im interreligiösen Dialog.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
VIII. Station: GEWÜRDIGT – Jesus begegnet den weinenden Frauen
L1 Herr Jesus Christus, du, der die dem Unrecht ausgelieferten Frauen versteht:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Untröstlich ihre Blicke, die deinen Schmerz verstehen,
unantastbar deine Achtung und dein Ansporn,
unendlich stark deine Anerkennung für die,
die seit Mädchentagen leiden,
unerschöpflich dein Appell für die Würde der Frau.
A Jesus, schenke uns Mut zum Aufdecken diskriminierender Strukturen!
L2 Wo Menschen leiden, sind Frauen und Mädchen oft stärker betroffen. Es fehlt an Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. In vielen Kulturen herrschen Diskriminierung und ungerechte Strukturen. Immer noch halten Bildungssysteme die Benachteiligung der Frauen aufrecht. Der Skandal des Frauenhandels und der Zwangsprostitution geht uns alle an. Das System „Ware Frau“ muss radikal überwunden werden.
L1 Starker Gott und Frauenfreund, wir bitten dich: Geh du uns voraus und weise uns den Weg aus den ungerechten Verzerrungen der Gesellschaft hin zum partnerschaftlichen Miteinander. Schenke uns einen analytischen Blick, der die längst überfälligen Maßnahmen zum Schutz der Frauen in Kraft setzt und uns so über die Grenzen hinaus zur Umkehr aufruft.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
IX. Station: KRAFTLOS – Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
L1 Herr Jesus Christus, du, der zum dritten Mal seinem Kreuz erliegt:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Ungebrochen dein Gehorsam,
unbestechlich deine Entschiedenheit,
unschätzbar deine innere Stärke,
unabwendbar, was auf dich zukommt.
A Jesus, schenke uns Mut zum Durch- und Aushalten!
L2 Für viele Menschen bedeutet die ärztliche Diagnose einen baldigen Tod. Sie leben fortan mit der Herausforderung ihrer Krankheit, einer unsicheren Zukunft und dem Konflikt, Menschen, die sie lieben, loslassen zu müssen. Während in den meisten Ländern der Erde die Hospizbewegung noch nicht besteht, geht das System der traditionellen Großfamilie, die einst die Versorgung sicherstellte, verloren. Schwerstkranke sind sich nicht selten selbst überlassen. Allein müssen sie durchhalten – bis zum erlösenden letzten Atemzug.
L1 Heilbringender und tröstender Christus, wir bitten dich: Mache uns aufmerksam für das stille Leiden von unheilbar Kranken und lass uns deren verbleibende Zeit mit Leben erfüllen.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
X. Station: ERNIEDRIGT – Jesus wird seiner Kleider beraubt
L1 Herr Jesus Christus, du, der seiner menschlichen Würde beraubt wird:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Ungerecht gerichtet,
ungeschützt entrechtet und entwürdigt,
ungehemmt dein Sein verspottet,
unbarmherzig um dein Gewand gelost.
A Jesus, schenke uns Mut zum Menschsein!
L2 Kleidung ist zum Statussymbol geworden, doch allzu häufig übersehen wir unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen diese hergestellt wurde. Doch die in „Billigländern“ unter geringen Löhnen, Überstunden und entwürdigenden Arbeitsbedingungen hergestellten Produkte fordern Menschenleben. Viele Konzerne und Verbraucher in den Industrienationen jedoch bleiben hemmungslos in ihrer Gier und im Umgang mit Geschäftspartnern auf internationaler Ebene.
L1 Prophet der Gerechtigkeit und Würde, wir bitten dich: Lass uns bewusst unsere Einkäufe tätigen, unsere Güter verantwortungsvoll konsumieren und mit den Ressourcen so umgehen, dass eine nachhaltige Wirtschaft und Entwicklung auf unserem Planeten Erde möglich sind.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
XI. Station: GEFOLTERT – Jesus wird an das Kreuz genagelt
L1 Herr Jesus Christus, du, der zum Sterben bereit am Kreuz leidet:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unsinnig diese Gewalt, ungezügelt und ungestüm,
unangemessen brutal und hemmungslos,
unnachgiebig diese Schläge,
unbändig mit Hammer, Nägeln und Hass.
A Jesus, schenke uns Mut, den Leidtragenden beizustehen!
L2 Viele Urvölker haben Gewalterfahrungen brutalster Art erlitten. Auch heute noch werden sie verfolgt, gefoltert und ermordet. Das Leiden ist unermesslich und ihre Wunden sind unheilbar. Doch das Morden geht weiter. Die Interessen mancher Großmächte ersticken die zaghafte Stimme der indigenen Weisheit für immer.
L1 Weisheit aller Zeiten und Ratgeber in der Not, wir bitten dich: Lass uns nie das Leid der Menschheitsgeschichte vergessen. Möge es zum Mahnmal werden, sodass sich Gewalt nicht wiederholt und neue Wege der Hoffnung beschritten werden können, die allen Völkern ein menschenwürdiges Leben bieten.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
XII. Station: HINGEGEBEN – Jesus stirbt am Kreuz
L1 Herr Jesus Christus, du, der für uns am Kreuz stirbt:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unerwidert dein dich Hingeben,
ungewürdigt dein Tod am Kreuz,
unbewegt der Welten Herz,
unbelehrt der Mächtigen Verstand.
A Jesus, schenke uns Mut, wenn alles auch verloren scheint!
L2 Überall auf der Welt mahnen Kreuze und erinnern immer wieder auch an den Märtyrertod unzähliger Menschen. An Stränden und Wegrändern, auf öffentlichen Plätzen und Friedhöfen sind Namen und Nummern eingraviert, die vom Tod durch Gewalt berichten und zum alljährlichen Gedenktag aufrufen.
L1 Gott des Lebens und des Leidens, wir bitten dich: Halte wach in uns das Gedenken an die vielen Märtyrerinnen und Märtyrer, die ihren Weg im Glauben an dich und an die unbedingte Einhaltung der Menschenrechte gegangen sind. Schenke uns Einfühlsamkeit in deren Nachfolge und Hingabe.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
XIII. Station: GEBORGEN – Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
L1 Herr Jesus Christus, du, der selbst im Tod noch tröstet:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
Unersetzlich dieser mütterliche Schoß,
unfassbar nah, zart und vertraut,
unergründlich diese Liebe, der Verzicht,
unwiederbringlich, bedingungslos, wahr und ewig.
A Jesus, schenke uns Mut im Angesicht des Todes!
L2 Stille umgibt diesen Moment und doch sind viele Schreie zu hören. Überall auf der Welt trauern Familien um Angehörige, die nie zurückkehrten. Sie suchen nach ihren toten Körpern, die nie aufgebahrt oder beerdigt werden konnten. Es gibt für sie keine Friedhöfe oder Orte des Gedenkens. Wie sollen sie jemals Frieden finden?
L1 Erbarmender Schöpfer und versöhnende Kraft, wir bitten dich: Berühre uns mit deinem Trost, lege dich in unseren Schoß. Mach heil, was schmerzt, und lass uns in aller Sinnlosigkeit einen tiefen Grund finden.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.
XIV. Station: BEFRIEDET – Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt
L1 Herr Jesus Christus, du, der schließlich eine Ruhestätte findet:
A Erbarme dich über uns und über die Eine Welt.
unverbrüchlich die wahre Freundschaft,
ungeteilt der kleine Rest, der bleibt und sorgt,
unversehrt der innige Bund,
unversiegt die Quelle der Gerechtigkeit, die fließt und gibt.
A Jesus, schenke uns Mut in aller Leere und Verlassenheit!
L2 Die Frage nach dem „Wohin?“ steht jetzt im Raum und wir sehnen uns nach Orten des Rückzugs und der Würde. Deine dienende Hingabe erweist du uns bis zum Schluss, dein Leben und Zeugnis finden Platz in unseren Herzen. Du schenkst uns Leben in Fülle und Trost in aller Trauer.
L1 Gott des Friedens und inniger Freude, wir bitten dich: Wenn die Welt uns immer noch und immer wieder Unrecht antut: Du bist größer als alles, was wir erfassen können. Stärke uns auf dem Weg der Einsamkeit und der Schmerzen, bleib bei uns in den Stunden tiefster Traurigkeit.
A Herr, erbarme dich meiner, Christus, erbarme dich unser.