„Weit kemma her vom Morgenland…“

40 Kinder und Jugendliche bereiten sich auf die 60. Sternsingeraktion, „Segen bringen Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ in der Pfarrei St. Andreas vor.

Im Pfarrheim St. Andreas herrschte emsiges Treiben bei der letzten Sternsingerprobe und Einkleidung am vergangenen Donnerstag. 40 Kinder und Jugendliche suchten nach dem perfekten Gewand für den 4. und 5. Januar, wo es dann gemeinsam zur Sternsternsingeraktion 2018 losgehen soll. Kronen, Turbane, Kleider und Umhänge wurden fleißig ausgesucht und anprobiert bis endlich das Richtige gefunden und mit Namenschild für die Aktionstage reserviert war.

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Nachdem die Sternsingersuche im vergangenen Jahr auf dem Tiefpunkt angelangt war haben sich die Verantwortlichen schon im Sommer zusammengesetzt um die „Werbung“ der Sternsinger zu überdenken. Viele Ablenkungsfaktoren gibt es da zu überwinden. Die erste Januarwoche lockt schon rein wetterbedingt nicht zu langen Märschen zwischen Häusern und Höfen ein, zumal das eine oder andere Spiel, dass es zu Weihnachten gegeben hat noch nicht vollständig ausprobiert wurde. Sollte das Wetter aber mitspielen sind der Rodel oder die Ski auch angenehme Freizeitbegleiter.

Nach einigen Überlegungen reifte der Gedanke, die Sternsingeraktion als „soziales Projekt“ in die Firmvorbereitung zu integrieren, da bei keinem anderen Projekt der soziale Gedanke so im Vordergrund steht wie beim Dreikönigssingen. Zum anderen machten der Kaplan Josef Rauffer und Frau Kathi Stangassinger in der Grundschule so gut „Werbung“, dass wir in diesem Jahr wieder besonders gut aufgestellt sind und jeder Sternsingerbezirk besetzt werden konnte. Ob indes alle Häuser besucht werden können um den Segen 20*C+M+B+18 zu spenden steht allerdings noch offen.

Für alle diejenigen bei denen die Sternsinger nicht vorbei kommen konnten, besteht die Möglichkeit nach dem großen Festgottesdienst am 6. Januar um 18.30 Uhr in der Stiftskirche ein gesegnetes Stück Kreide mit nach Hause zu nehmen, um den Segenswunsch an die Haustüre zu schreiben.

Bilder und Text: Martina Bönsch

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