„Gemeinsam mit Maria auf dem Weg“

Kinderwallfahrt nach Maria am Berg

Am letzten Freitagnachmittag waren viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zur Kinderwallfahrt zum Treffpunkt Gasthof Laroswacht gekommen. Nachdem sich alle versammelt hatten, machte man sich gemeinsam mit Pfarrer Thomas Frauenlob, Religionslehrerin Kathi Stangassinger, Stiftskapellmeister Stefan Mohr und den Ministranten auf den Weg zur Kirche Maria am Berg.

Zu Beginn stellte Pfarrer Frauenlob den Kindern ein Rätsel: „Ich kenne eine, die tröstet dich, wenn du traurig bist, die räumt oft genug deine Sachen auf, die ist bei dir, wenn du krank bist, die macht Frühstück und richtet dir die Brotzeit her, die bringt dich abends ins Bett und die, die ich meine macht noch vieles mehr. Habt ihr erraten, wen ich meine?“ Die Kinder wussten natürlich prompt die Antwort darauf, es ging schließlich um die Mama.

Pfarrer Frauenlob leitete zum Thema der Wallfahrt über und redete mit den Kindern darüber, dass auch Jesus eine Mutter hatte, nämlich die Maria. Anschließend las eine Mutter einen kurzen Text zum Muttersein von Maria vor und die Kinder durften Danksätze an ihre Mütter formulieren. Dann sangen alle gemeinsam den Kehrvers „Ich will stark sein wie Maria, ich will die Kraft die aus dem Glauben kommt, ich will beten immer wieder, bin mit Maria auf dem Weg.“ Die Kinder der Singschule und die Kommunionkinder kannten diesen Refrain noch sehr gut von den Adventsonntagen im letzten Jahr und sangen voller Begeisterung freudig mit. Am Ende jeder Station durfte ein Kind eine Marienfigur ganz behutsam bis zur nächsten Station weitertragen. Dort angekommen erfuhren die Kinder, warum die Maria eine Krone trägt und welche Bedeutung dahintersteckt. Eine Mutter las vor:

„Maria war eine ganz besondere Frau. Der liebe Gott hat Maria in den Himmel aufgenommen, damit sie für alle Zeit mit ihrem Sohn Jesus zusammen sein kann. Wir verehren Maria als Himmelskönigin. Deshalb trägt sie auch eine Krone.“ Wieder durfte ein Kind die Maria weiter bis zur nächsten Station, der Pestsäule tragen. Bei dieser lernten die Kinder, dass der Name Maria übersetzt aus dem Hebräischen „Stern des Meeres“ heißt. Die Kinder hörten aufmerksam zu, als eine Mutter vorlas, dass es vor vielen Jahren bei uns eine schlimme und todbringende Krankheit, genannt die Pest, gab. Viele Menschen beteten Tag und Nacht zu Maria. Sie war für viele Menschen der letzte Hoffnungsstern und deswegen beteten sie zu ihr und baten sie um ihre Hilfe, von der Pest verschont zu bleiben. Aus Dankbarkeit, dass sie nicht von dieser Krankheit heimgesucht wurden, haben die Menschen deshalb hier diese Pestsäule errichtet.

Dann ging es weiter gemeinsam mit der Marienfigur, getragen von einem Kind, zur Kirche Maria am Berg. Oben angekommen erklärte Pfarrer Frauenlob den Kindern, dass alle nun gemeinsam eine Maiandacht feiern werden. Dann zog man gemeinsam in die von der Mesnerin Soferl Pfnür wunderschön geschmückte Kirche ein. Die Kinder nahmen in den vorderen Bänken Platz. Nach einem gemeinsamen Lied erzählte Pfarrer Frauenlob den Kindern, dass im Monat Mai, die Menschen besonders oft an Maria denken und Maiandachten feiern, deswegen wird er auch der Marienmonat genannt.

„Jetzt blühen schöne Blumen und die Bäume und Sträucher tragen zahlreiche Blüten. In dieser Zeit werden auch viele Wohnungen und Kirchen mit Bildern und Figuren von Maria geschmückt. Auch wir wollen nun unseren Altar schmücken.“ Ein Kommunionkind zündete dazu die Marienkerze an und ein zweites stellte die Marienfigur das grüne Altartuch in die Mitte. Jedes Kind durfte sich jetzt eine Blume aus einem Korb nehmen und diese auf das grüne Tuch rundherum um Maria legen. Die Maria stand nun mitten drin in dieser Blumenwiese umgeben von den schönen duftenden Blumen. Dazu sangen alle gemeinsam das Lied „Liebe Mutter Gottes, jetzt ist Mai, da kommen alle Kinder mit Blumen herbei. Wir bringen sie dir und dem Jesuskind und bitten um Segen für alle die da sind.“ Bevor alle gemeinsam in das „Gegrüßet seist du Maria“ einstimmten, legte ein Kind der Maria noch einen Rosenkranz um und Pfarrer Frauenlob erläuterte den Kindern, dass dieses Gebet ja ganz oft beim Rosenkranzgebet gebetet wird. Danach packten zwei Kinder ein geheimnisvolles Paket aus und zeigten allen Kirchenbesuchern, dass sich darin ein Schutzmantel für die Marienfigur befand. Dieser wurde der Maria dann auch umgehängt. Wie es sich unter so einem Schutzmantel anfühlt, konnten dann alle Kinder gemeinsam ausprobieren. In dem Paket lag nämlich noch ein großer Schutzmantel und alle Kinder hatten unter diesem Platz.

Auf die Frage, wie es sich darunter anfühlt, gaben die Kinder zur Antwort:“….geborgen, kuschelig, gemütlich, beschützt, einfach gut, sicher, ich brauche keine Angst zu haben … .“Den Kindern würde erklärt, dass die Menschen deshalb zu Maria beten, dass sie ihnen hilft und Schutz gibt. Darum wird Maria mit einem Mantel dargestellt. Darunter kann man Schutz suchen und ist dann ganz nahe bei Gott. Man kann sich sicher und geborgen fühlen. Man braucht keine Angst mehr zu haben. Nach dem gemeinsamen Vater unser und dem Segen waren alle noch herzlich zu einer kleinen Stärkung auf dem Kirchplatz eingeladen. Alle genossen die schöne Gemeinschaft, die guten Gespräche und das wunderbare Wetter. Im Vorbereitungsteam war man sich sicher, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Kinderwallfahrt stattfinden wird.

Bilder / Impressionen:

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