Seelsorge für Menschen mit COVID-19

Krankensalbung und -kommunion für einen Corona-Patienten? Noch Anfang April kam bei diesem Wunsch häufig eine Absage: Geht momentan leider nicht, zu riskant. Eine mehr als unbefriedigende Antwort. Wo bleibt die Kirche in der Corona-Krise, gerade mit ihrem „Kerngeschäft“, der Seelsorge an den Menschen?

KrankensalbungBereits seit Ostern sind in unserem Erzbistum speziell geschulte Seelsorger/innen tätig, die genau dafür nun wieder da sein können. Mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet können sie Seelsorge für Menschen leisten, die mit COVID-19 infiziert sind und den Beistand im Glauben möchten: Egal ob Krankensalbung, Krankenkommunion, Beichte oder ein Segen – all das ist wieder möglich. Im Krankenhaus sowieso aber auch in Senioren- und Pflegeheimen oder in häuslicher Quarantäne, auch für Familienangehörige, Pflegekräfte und Ärzte.

Auch aus dem Berchtesgadener Land sind Seelsorger in dieser sog. „Einsatzgruppe Seelsorge für Menschen mit COVID-19“ tätig. Wenn Sie also selbst den Wunsch nach seelsorglichem Beistand verspüren oder jemanden kennen, der gerne kirchlichen Beistand hätte, können Sie sich an folgende Telefonnr. wenden bzw. darauf hinweisen:

0151 42402512

Bei dieser Nr. handelt es sich um eine in München angesiedelte Hotline, bei der Ihr Wunsch aufgenommen wird und umgehend an den nächstgelegenen Seelsorger weitergeleitet wird. Weitere Informationen zur Einsatzgruppe Seelsorge finden Sie im Internet unter https://www.erzbistum-muenchen.de/im-blick/coronavirus/beratung-seelsorge/seelsorge-am-krankenbett/einsatzgruppe-seelsorge-fuer-menschen-mit-covid-19-egrps-2/99989

Kaplan Josef Rauffer