HOIDSZAM - Ministrantentag im Stiftsland

 

„Hoidszam" – Erster Stiftsland-Ministrantentag 

 

Am Samstag, 27. Mai, fand der erste Pfarrverbands-Ministrantentag mit über 60 Ministranten von Au, Marktschellenberg, Maria Gern, Maria am Berg und Berchtesgaden statt. Die Hauptverantwortung für diesen Tag übernahm Lena König. Sie erarbeitete und gestaltete diesen Tag mit einem Team von Oberministranten. Ziel war es, die Wichtigkeit jeder Pfarrei zu verdeutlichen und gleichzeitig die Gemeinschaft untereinander zu stärken, damit der Gedanke des Miteinanders auch zwischen den Ministranten seinen Platz findet.

Doch das Wichtigste war es, den Tag so zu gestalten, dass er Spaß machte. Er sollte ein Dankeschön für all das Engagement und die Zeit darstellen, welche die Ministranten in ihrem Dienst für die Pfarrei einbringen.

Die vielen Jugendlichen aus den fünf Pfarreien des Stiftslandes Berchtesgaden trafen sich bei wunderschönem Wetter an der Franziskuskirche in der Buchenhöhe. Dort verbrachten sie den Nachmittag zusammen. Dieser begann mit einem gemeinsamen Kennenlernen. Welches den verschiedenen Pfarreien zeigte, dass wir zwar alle in unsrer Heimatpfarrei besiedelt sind, es aber viele Orte gibt, an denen wir uns begegnen. Nach dem Einstieg wurden Gruppen gebildet und den vier Stationen zugeteilt. Somit gab es eine Gruppe, die den Gemeinschaftsgedanken des Pfarrverbandes durch Handabdrücke in den Umrissen der Stiftkirche verdeutlichte. Dadurch konnte ein Bild von einem Pfarrverband entstehen, in dem jeder zählt. 

In einer anderen Station ging es darum, Haltung zu bewahren, in der Messe, aber auch im Privaten. Die Aufgabe war, einen Staffellauf mit Weihrauchfass und Leuchter über einen Parcours aus verschiedenen Hindernissen zu absolvieren und das in möglichst kurzer Zeit.

 

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Danach gab es eine Station, in der Kreativität und Zusammenhalt gefragt waren. Die Gruppe teilte sich in zwei und jede Kleingruppe bekam eine Decke, auf die sie sich stellen sollte. Dann gab es die Aufgabenstellung: „Versucht die Decke zu wenden, ohne dass einer von euch von der Decke runtergeht und den Boden berührt."

 

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Nach den akrobatischen Leistungen der Jugendlichen kamen sie zu einer neuen Station, diesmal durften sie ihrer Kreativität und ihrem Basteltalent freien Lauf lassen. Dabei konnten sie ein Kreuz emaillieren und bunt gestalten. Als Andenken für den ersten gemeinsamen Ministrantentag. Und auch als Kreuz, das gerne in der Messe über dem Ministrantengewand und auch einfach so getragen wird. Als Zeichen dafür, dass unser gemeinsamer Glaube uns verbindet.

 

Die vierte Station sollte Kirche einmal anders zeigen, somit hatte die Gruppe dort die Möglichkeit, im Altarraum der Franziskuskirche zu sitzen, Musik zu hören und einfach nur zu reden. Es mussten keine Benimmregeln oder Unannehmlichkeiten geachtet werden, man konnte frei reden oder einfach nur zuhören. Damit wurden dann ehrliche und ansprechende Fürbitten geformt, mit denen sich die Jugendlichen identifizieren konnten. Diese wurden im Gottesdienst jeweils von einem oder einer aus der Gruppe vorgetragen.

Zwischen den Stationen und auch danach gab es viel Zeit für Getränke, Kuchen, Süßigkeiten, Spaß und Spiel. Der krönende Abschluss war dann ein gemeinsamer Gottesdienst in der Franziskuskirche. Mit der feierlichen Messe wurde ein freudiger und harmonischer Ministrantentag mit extra viel Weihrauch beendet und jeder konnte diesen dann beim gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.

 

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Text & Fotos: Lena König und Kaplan Gerhard Wiesheu

 

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