Meditative Wanderung der Kolpingsfamilie zum Kalvarienberg

Während am Karfreitag die Ministranten mit ihren Ratschen noch zum Abendgebet und zum Besuch des Heiligen Grabes in der Stiftskirche einluden, versammelten sich auf dem Schlossplatz die ersten Kolpingsbrüder und Kolpingsschwestern neben einigen Gästen zur meditativen Wanderung zum Kalvarienberg.

Stefan Skriwan hatte diesmal das Thema: Du bist einzigartig! ausgewählt. Nach der Begrüßung durch Vorstand Thomas Zinner marschierte die Gruppe hinauf zum zum Doktorberg, zum ersten Innehalten und über den Soleleitungssteg weiter zum Reichnbachdenkmal und zu den vier Kapellen.

An der ersten Statio die einleitende Feststellung Nur du bist du!  Es hat noch keinen vor dir gegeben, der du war, und es gibt außer dir niemand, der du ist. Jeder Teilnehmer erhielt eine erste Perle die ICH – Perle.

An der zweiten Station nahm jeder eine Perle, die für die starken Seiten steht. Jeder von uns hat Talente, jeder kann etwas ganz besonders gut. Dazu trugen Stefan Skriwan und Teilnehmer nachdenkliche Texte und Gedanken vor.

Die dritte Perle symbolisiert das Negative in eines jeden Leben. Den auch in den negativen Dingen, die uns immer wieder durch unser Leben begleiten, sind wir einzigartig.

Unsere größte Gemeinsamkeit ist, dass wir alle Menschen sind.  Menschen mit Ängsten und Sorge und so nahm jeder eine vierte Perle, eine Perle für seine schwachen Seiten.

Wir brauchen in unserem Leben immer wieder die Stille. Und dafür bekam jeder zwei Perlen, die Perlen der Stille.

Von Pablo Picasso stammt der Ausspruch: „Alle Menschen werden als Original geboren – die meisten sterben jedoch als schlechte Kopie!“

Deshalb ist die nächste Perle die Gottesperle, sie ist golden. Wir Menschen leben von einer Hoffnung, von der Hoffnung auf eine Kraft, die uns begleitet und uns trägt durch unser Leben. Die uns bedingungslos annimmt. Wir nennen diese Kraft Gott.

Inzwischen waren 22 nachdenkliche gewordene Menschen an der Hauptkapelle angekommen und jeder hatte nunmehr sieben Perlen in seiner Hand. In der heiligen Zahl 7 stecken die göttliche 3 und die weltliche 4, die uns somit an unsere Einzigartigkeit erinnern sollen. 

Und Jesus hat uns ein einzigartiges Gebet geschenkt: Das „Vater Unser“ als abschließendes gemeinsames Gebet vor der Grablege unterhalb der Kreuzigungsgruppe.

Johannes Schöbinger</p> <h3>Bilder / Impressionen:</h3> <p>

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